Geschichte

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  • 1334

    In den vergangenen Jahrhunderten gab es eine Vielzahl von Brandkatastrophen in der Stadt. Überliefert ist ein Brand vom 10. August 1334. Damals muss das Feuer sehr gewütet haben, denn Wetzlar wurde für zehn Jahren von allen Steuern befreit.

  • 1561

    1561 schlug ein Blitz in das spitze Holzdach des Domturmes in der Wetzlarer Altstadt, es brannte vollkommen ab. Noch im gleichen Jahr wurde mit dem Bau der heute noch erhaltenen barocken Turmhaube begonnen. Sie beherbergte von nun an eine Wohnung für den städtischen Turmwächter, der auch den Feuerbeobachtungsdienst ausübte.

  • 1670

    Ein Brand im Hospital scheint der Auslöser für die Aufstellung einer städtischen Feuerlöschordnung im Jahre 1670 gewesen zu sein. Schon wenige Jahre später verwüstete eine Feuersbrunst 70 Gebäude.

  • 1779

    Das letzte schwere Brandunglück, das Wetzlar als Reichsstadt traf, ereignete sich im Jahre 1779. 20 Gebäude wurden vernichtet. Hessische Soldaten eilten zur Hilfe herbei.

  • 1860

    Ein Brand im Jahre 1860, bei dem neun Wohnhäuser, Scheunen, Ställe und ein Magazin vernichtet wurden, war dann der Anlass zu Gründung der Freiwilligen Feuerwehr. Ein Vorstand des Turnvereins rief seine Mitglieder zur Mitarbeit bei der Feuerwehr auf.

  • 1907

    Aus dem Jahre 1907 kennen wir das "Ortsstatut betreffend die Einrichtung des Feuerlöschwesens in der Stadtgemeinde Wetzlar einschließlich Niedergirmes".

  • 1934

    1934 folgte dann eine zweite Motorspritze. Kurz vor dem zweiten Weltkrieg wurde ein Löschgruppenfahrzeug 25 und eine Drehleiter mit 32 Metern Steighöhe in Dienst gestellt. Beide Fahrzeuge waren bis in die 50er Jahre im Einsatz.

  • 1935

    bild006_517 Freiwillige Feuerwehr Niedergirmes Diese Aufnahme entstand um das Jahr 1935 auf dem Schulhof im Klostergarten (heute Ludwig-Erk-Platz). Von den Feuerwehrleuten sind namentlich Karl Vogels und Karl Wiusch bekannt

  • 1939 - 1945

    Zwei große, 18 mittlere und 32 kleine Brände erlebte Wetzlar im Zweiten Weltkrieg.

  • 1952

    Am 31. März 1952 bestand die Feuerwehr Wetzlar aus vier Löschzügen, die sich auf das gesamte Stadtgebiet verteilten; sie waren laut Verwaltungsbericht, wie folgt untergebracht: 1. und 2. Zug Feuerwehrdepot Schillerplatz, 3. Zug Feuerwehrdepot Niedergirmes, 4. Zug Feuerwehrdepot Büblingshausen.

  • 1974

    Die Organisation der Freiwilligen Feuerwehr wurde immer wieder den geänderten Gegebenheiten angepaßt: Man erließ z.B. 1974 eine neue Feuerwehrsatzung, die mittlerweile wieder geändert wurde. Darin wurden in § 2 ausgeführt: "Die Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Wetzlar sind als öffentliche Feuerwehren (...) stadtische Einrichtungen (...). Sie führen die Bezeichnung: 1. Freiwillige Feuerwehr Wetzlar 2. Freiwillige Feuerwehr Wetzlar-Dorlar (gehört seit 1.August 1979 zur Gemeinde Lahnau) und sind selbständige Feuerwehren unter der Gesamtleitung des Stadtbrandinspektors. Die Freiwillige Feuerwehr besteht aus drei Wehren (Feuerwache I, II, III). Die Frewillige Feuerwehr Wetzlar-Dorlar hat eine Wehr."

  • 1984

    Einer der größten Einsätze in der Geschichte der Feuerwehren in Wetzlar ist das Hochwasser vom Februar 1984. Über 500 Helfer waren vier Tagelang  fast pausenlos im Einsatz, um Hab und Gut ihrer betroffenen Mitmenschen zu schützen. Das Jahrhunderthochwasser, wie es genannt wird, hinterließ dennoch Schäden in Millionenhöhe.

  • 1988

    1988 feiert die Freiwillige Feuerwehr Wetzlar, bestehend aus den Kerstadtbereichen Innenstadt, Niedergirmes und Büblingshausen, ihr 125-jähriges Bestehen.   Das Bild zeigt die Mitglieder der Wache 2 im Jubiläumsjahr 1988: Meister, Bartnitzek, Horvath, Apel W., Hupfeld, Klotz, Herpel, Trägner, Lichert, Bugge, Sidorenko, Hamann, Apel F., Larsen, Müller, Mohr, Deibel, Peters sen., Momma, Peters jun., Schönberger, Richter, Naß, Rautzenberg (von oben links nach rechts)

  • 2006

    Heute gilt die Satzung von 2006. Die Einteilung in drei Feuerwachen ist geblieben. Der Stadtbrandinspektor ist der Gesamtleiter nicht nur dieser Feuerwachen, sondern auch der Freiwilligen Feuerwehren der Stadtteile. Die einzelnen Freiwlligen Feuerwehren wählen sich eigene Wehrführer.

  • 2007

    Im Mai 2007 kommt es bei der Firma Buderus Edelstahl zu einem Großbrand. An einer Maschine platze ein Hydraulikschlauch, das Öl verteilte sich durch den hohen Druck fein in der Luft und entzündete sich am heißen Material. Die zuständige Werkfeuerwehr wurde einen ganzen Tag lang von ca. 250 Wetzlarer Feuerwehrkräften und Feuerwehren aus dem Altkreis Wetzlar unterstützt. Es entstand ein Schaden in Millionenhöhe. feuerbuderus